Was ist CLEAN SPORT?


Was für Möglichkeiten hat man, als Athlet seine Einstellung für den sauberen Sport zu dokumentieren, man spiele lediglich mit einem "me too" auf dem PR-Klavier?
Wie dokumentiert ein Sportler die Bereitschaft, Verantwortung für sich und seine Sportart zu übernehmen über das klare Bekenntnis gegen den Einsatz unerlaubter Mittel hinaus?
Das ist nur ein Teil der Fragen, die ich mir zusammen mit meiner Frau Jessica sehr oft gestellt habe. Wir kamen immer zum gleichen Ergebnis: Es ist richtig und wichtig, für seine Überzeugung einzutreten, egal woher und wie stark gerade der Wind bläst.

Jessica und ich hatten vor einiger Zeit die Idee, dass besonders die Sportler der neuen Generation öffentlich zu ihrer Anti-Doping-Position stehen sollten – in breiterem Maße als bisher und mit Außenwirkung. Nicht aufdringlich, aber sichtbar. Nur ein kleines Accessoire, das aber durch den Träger verbal oder nonverbal mit Inhalt gefüllt wird. Keine Beschränkung auf bestimmte Sportarten. Ein Statement für den "sauberen Sport" und gleichzeitig das Versprechen, zu diesem Statement zu stehen. "CLEAN SPORT" ist daher auf den weißen Armbändern eingeprägt.




Markus Fothen